BUSPAD e.V.

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Bildung

Bücherprojekt (2007)

Im Jahr 2007 organisierte Buspad den Versand von ca. 6.000 Schulbüchern, Spende der PEEP Clermont-Ferrand, nach Ouagadougou, zu 2 Gymnasien der Hauptstadt.

 

Ziel dieses Projektes: die bessere Ausstattung der Bibliotheken der Gymansien ‚Lycée technique de Ouagadougou‘ und ‚Lycée Philippe Zinda‘ mit Schulbüchern der Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Französisch, Englisch usw.

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(Eric S.C. von Buspad e.V. Burkina bei der Bücherübergabe in Ouagadougou, in Anwesenheit von lokaler Presse und Bildungsvertreter)

 

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CEG Kampoaga (ab 2010)

Ziel dieses Projektes ist es, das Bildungsniveau zu verbessern. Den Schülern soll die die Möglichkeit geboten werden, Ihre Bildung nach der Grundschule vor Ort fortzusetzen.

Zielgruppe

Die Zielgruppe sind die Schüler eines 6000 Seelendorfes. Kampoaga. Kampoag ist 20 km östlich von Tenkodogo bzw. 200 km südöstlich von Ouagadougou entfernt.

 

 

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Collège d´enseignement général –CEG- in Kampoaga

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Collège d´enseignement général –CEG- in Kampoaga (2013)

 

Ziel des Projekts

Ziel dieses Projekts ist die Verbesserung des Bildungsniveaus in Kampoaga und Umgebung durch den Bau einer weiterführenden Schule (Collège d´enseignement général). Die Schule soll Schüler aus Kampoaga und den umliegenden Dörfern ermöglichen, die Schulausbildung nach der Grundschule fortzusetzen und den Abschluss der Sekundarstufe I (entsprechend 10.Klasse-Abschluß) zu erlangen.

 

Infos und Fakten über den Projektort Kampoaga

Die Landgemeinde Kampoaga liegt in der Provinz von Boulkiemdé, ca. 20 km östlich von Tenkodogo, 200 km östlich von Ouagadougou.

Auf der Bevölkerungsebene steht Kampoaga mit seinen 6000 Einwohnern (laut Einschätzung von 2007) an erster Stelle von den 83 Dörfern der Kommune Tenkodogo.

Die Gemeinde lebt überwiegend von Subsistenzwirtschaft bestehend aus Landwirtschaft, Viehzucht und Handel. Ein durchschnittliches Jahreseinkommen beträgt umgerechnet rund 300 €.

 

Neben dem Mangel an Grundwasservorräten und der unzureichenden Versorgung im Gesundheitswesen, ist die fehlende Bildung eines der Hauptprobleme der Dorfgemeinde und unterhält durch mangelndes Verständnis von Zusammenhängen den Teufelskreis der Armut.

 

Das Dorf verfügt über insgesamt 2 Grundschulen, eine Schule mit 6 und die andere mit 3 Schulklassen sowie 3 Alphabetisierungszentren in Strohhütten.

In den 9 Schulklassen sind zurzeit 650 Schüler eingeschrieben. Das ergibt einen Durchschnitt von ca. 72 Schülern je Klassenzimmer. Die Alphabetisierungszentren werden sowohl von älteren Kindern, die die Chance verpasst haben in eine normale Schule zu gehen, als auch von Erwachsenen besucht.

 

Zurzeit werden ca. 40% der schulpflichtigen Kinder beschult, von diesen setzt nach Grundschulabschluss nur ein sehr geringer Anteil die Schulausbildung fort. Dieser Zustand hat verschiedene Ursachen, darunter die Entfernung zwischen dem Elternhaus und den Schulen. Das nächstgelegene „Collège“ befindet sich in Tenkodogo, ca. 20 km entfernt von den meisten Dörfern. Der schlechte Straßenzustand sowie das Fehlen von öffentlichen Verkehrsmitteln machen ein Pendeln zwischen Schule und Dorf nahezu unmöglich. Um den Besuch einer weiterführenden Schule zu gewährleisten, müssen die Eltern entweder eine Gastfamilie in Tenkodogo für ihr Kind finden oder die Kosten für eine Internatsunterbringung aufbringen. Diese beiden Alternativen werden sowohl aus finanziellen als auch organisatorischen Gründen meistens nicht umgesetzt, so dass die Kinder nach der Grundschule den Schulbesuch nicht fortsetzen. Die in der Grundschule erworbenen Grundkenntnisse reichen oft für eine Berufsausbildung nicht aus und meistens wird einige Jahre nach dem Schulabgang Schreiben und Lesen verlernt. Vor diesem Hintergrund ist nachvollziehbar, warum viele Bauern ihre Kinder gar nicht erst in die Grundschule schicken: „Schule ist Zeitverschwendung und auf den Feldern wird jede Hand gebraucht“. Daher

macht Grundschule vor allem dann Sinn, wenn die dort erworbenen Fähigkeiten im Alltag Anwendung finden oder in einer weiterführenden Schule ausgebaut werden.

 

Der Bau der Sekundarschule Stufe I (Collège d’enseignement Général“) in Kampoaga soll Schülern aus der Landesgemeinde Kampoaga und umliegenden Dörfern die Chance geben, ihre Schulausbildung ortsnah fortzusetzen und dem häufigen Ausscheiden aus dem Bildungssystem nach der Grundschule entgegenwirken.

Mit Abschluss der Sekundarstufe I sind grundlegende Fähigkeiten hinreichen konsolidiert und weiterführende Fähigkeiten erworben, um das Leben mit besseren Perspektiven zu beginnen. Mittlerweile werden z.b bei fast allen staatlichen Aufnahmeteste zur Berufsausbildung mindestens den Abschluss der Sekundarstufe I (Abschluss der 10. Klasse) benötigt.

 

Der Wunsch, die Schule mit einem Beleuchtungssystems - betrieben mit Solarenergie - auszustatten, rührt daher, dass den Schülern, die Möglichkeit gegeben werden soll, die Räumlichkeiten auch nach Schulschluss zum Lernen zu nutzen; Zudem sollen Abendkurse bspw. im Rahmen von Alphabetisierungsprogrammen Erwachsenen von Montag bis Freitag zwischen 18 und 20 Uhr angeboten werden.

Derzeit besuchen 150 Erwachsene - circa 60% Frauen - 2x/ Woche (donnerstags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr) die Alphabetisierungszentren.

 

Geplante Maßnahmen

Das Projekt gliedert sich in mehreren Phasen. Geplant sind der Bau von 4 Schulklassen, 1 Lehrerzimmer, 1 Abstellraum, 4 Latrinen und die Ausstattung der Schule mit Solarenergie.

 

Bereits realisierte Maßnahmen

Im Jahr 2012 wurde der Bau von 2 Schulklassen und 1 Lehrerzimmer von der Erbacher Stiftung (www.erbacher-stiftung.de) mit einer Spende in Höhe von 13.000 € und vom Land Nordrhein-Westfalen mit einer Zuwendung in Höhe von 11.896 € gefördert. Wir bedanken uns hier nochmal ganz herzlich für die großzügigen Spenden und vergessen dabei auch nicht die Spenden aller privaten Personen, die insgesamt 2400 € ausmachten.

 

Die Bauarbeiten der 2 Schulklassen und des Lehrerzimmers begannen am 05.12. 2012 mit der Reinigung und Rodung des Grundstücks und endeten mit den letzten Anstricharbeiten am 29.03.2013. Der Auftrag für den Rohbau wurde an eine lokale Baufirma mit Sitz in Tenkodogo vergeben, wobei der Bauleiter dieser Firma gebürtig aus Kampoaga stammt. Die wenigen Festangestellten der Firma wurden in ihrer Arbeit gegen Bezahlung von jungen Dorfbewohnern unterstützt, auf diese Weise konnten sich einige Bauern in der Nebensaison ein Zubrot verdienen. Die Dorfbewohner leisteten einen Eigenbeitrag, indem sie unter Anleitung kostenfrei die Reinigung und Rodung des Baugrundstücks übernahmen. Außerdem übernahmen die Dorfbewohner auch den Bau der Latrinen, das Material (Zement, Metall etc.) wurde aus der für den Schulbau eigens eingerichteten Dorfkasse finanziert.

 

Die nächste Maßnahme

Damit die Schule im nächsten Schuljahr Oktober 2013 eröffnet werden kann, sollten die 2 Klassenräume und das Lehrerzimmer bis Oktober 2013 mit dem entsprechenden Mobiliar (Schulbänke, -tische, Schreibtische, Bürotische und –stühle) ausgestattet werden.

Laut Kostenvoranschlag von April 2013 betragen die Ausstattungskosten ca. 6.800 €

 

Hierfür ist jede finanzielle Unterstützung herzlich willkommen!

Bei Spenden bitte das Stichwort „ CEG Kampoaga“ für Verwendungszeck eingeben.

 

 

Bilder Gallery


Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. September 2013 um 19:19 Uhr
 

Computerprojekt (2008 und 2010)

Ziel des Computerprojektes ist es, Schulen und Universitäten mit modernem EDV-Materail auszustatten und somit den Scvhülern und Studenten einen besseren Zugang zu den neuen Technologien zu bieten. Das rojekt hatte 2 Phasen, 2008 und 2010.

2008:

6 Computer (Spende der Firma Compra aus Hildesheim) mit Monitoren wurden an den Gymnasium Ouezzin Coulibaly vou Ouagadougou gespendet.

2010:

Versand von EDV-Material (22 Computer mit Monitoren) als Spende der Hochschule Niederrhein an die Uni in Bobo-Dioulasso in Zusammenarbeit mit der GTZ (siehe auch in der Rubrik Hochschulkooperation).

 

 

Hochschulkooperation Bobo-Niederrhein (seit 2008)

Unterstützung beim Aufbau einer deutsch-burkinischen Kooperation zwischen Universitäten.

dabei wurden 22 Computer und eine große Hobelmaschine von der Uni Niederrhein gespendet. Buspad kümmerte sich um den Transport bis nach Burkina Faso.

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Hochschulkooperation Erlangen-Koudougou (2011-Heute)

 

Unterstützung beim Aufbau einer deutsch-burkinischen Kooperation zwischen Universitäten.

Besuch von prof. Dr. Sedga (Präsident der Universität Koudougou)

vom 31.01 bis 10.02.2011 in Deutschland

Zusammenfassung: BUSPAD e.V.

 

 

 

 

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Schulbau in NANDIALA (2010-2011)

Verbesserung der Schulausbildung in Nandiala

Zielgruppe

Die Zielgruppe sind ca. 250 Kleinbauernfamilien im Viertel Tang-NabyirivonNandiala-Mitte und Umgebung in der Provinz Boulkiemdé im Land Burkina Faso.

Eine Familie besteht durchschnittlich aus 8 Personen, davon:

1 Kind im schulpflichtigen Alter für die ersten 3 Schuljahre (7 bis 10 Jahre) sowie

2 Erwachsenen, die überwiegend weder lesen noch schreiben können.

Das vorliegende Projekt mit 3 Klassen à 65 Personen soll den Kindern tagsüber und am früheren Abend zur Verfügung stehen. Für die Fortbildung der Erwachsenen sollen die Klassen am Abend von Montag bis Freitag zwischen 18h und 20h, an Wochenenden sowie in den Schulferien zur Verfügung stehen. Die Erwachsenen werden in zwei Gruppen à 195 Personen alternierend alphabetisiert und laufend fortgebildet. Das Projekt kommt somit 195 Kindern und 390 Erwachsenen also 595 Personen insgesamt zu Gute.

Kurzbeschreibung – Zielsetzung und geplante Maßnahmen

Die Zielsetzung ist die Verbesserung der Schulsituation im Viertel Tang-Nabyiri von Nandiala-Mitte durch den Bau einer Grundschule mit zunächst drei Unterrichtsräumen. Zurzeit sind ca. 50% der Kinder in Nandiala-Mitte insgesamt eingeschult. Im Viertel Tang-Nabyiri,wo die neue Schule errichtet werden soll, liegt diese Quote derzeit bei ca. 45%. Dieser Zustand hat verschiedene Ursachen, darunter die Entfernung zwischen dem Elternhaus und den Schulen.

 

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