BUSPAD e.V.

Union - Travail - Développement

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MV 2010 Hildesheim

E-Mail
Die Mitgliederversammlung 2010 fand vom 31. Juli in Hildesheim statt. Hier ist das Protokoll.

Datum: 31.07.2010
Ort: Hildesheim, Bavenstedter Straße 50
Sitzungsleitung: Amadou Sienou
Moderation: Frank Wuttke
Schriftführung: Samuel Ouedraogo

 

PROTOKOLL DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2010 - 31 JULI HILDESHEIM

11:20 Start

Begrüßung der Teilnehmer durch den Gastgeber Frank Wuttke

11:21 Begrüßung und Vorstellung Agenda

Änderung und Ergänzung der Agenda um folgende Punkte:

  • Vortrag vom Herr Werner Böhler zum Energieprojekt

  • Bankverbindung unsicher

  • EhrenmitgliedschaftErnennungen

  • Vorstellung neuer Projekte

  • Einpacken der Rechner

  • Wegfall des Punkts „Neuwahl des Vorstandes“ und Ersetzen durch „Vorstandsmeeting“

 

11:30 Annahme der Tagesordnung

Agenda nach Anpassungen einstimmig angenommen!

 

11:34 Beschlussfähigkeit

BUSPAD hat Insgesamt 40 Mitglieder

Davon sind 14 Anwesend.

4 (gültige) und 2 (ungültige wegen fehlender Unterschrift) Vollmachten sind eingereicht.

Die MV ist somit laut Satzung §9.7 beschlussfähig

 

11:45 Bericht Zentralvorstand

11:45 Bericht vom Vorsitzenden

Der Vorstandvorsitzende hat einen Bericht über die Aktivität des vergangenen Jahres vorgelegt. Hervorzuheben sind folgende Punkte:

  • Vorstandsitzung vom 10.11.2009. Vorstellung der Beschlüsse

  • Bewertung der gesetzten Ziele der vergangenen Zeit

  • Bewertung des Erreichten in den Regionen

Er zeigte sich zufrieden über den Erreichungsgrad der selbst gesteckten Ziele.

 

12:00 Bericht der Schatzmeisterei

Der Bericht der Schatzmeisterin wurde stellvertretend vom Vorstandvorsitzenden vorgestellt.

Es muss beschlossen werden, wann Projekte buchhalterisch als abgeschlossen gelten und was mit der Buchhaltungsbilanz verfahren wird.

Eleonore Diarra überprüft die Bilanzen (Zahlen) von „Nothilfe für Überschwimmungsopfer“.

12:06 Schriftführung und Öffentlichkeitsarbeit

Schriftführung: kein bericht

Öffentlichkeit: kein Bericht

 

12:07 Bericht Regionsbeauftragten

Bericht aus Mitte

  • Kein Mitgliederzuwachs

  • Die Aktivitäten beschränken sich auf das Gesundheitsprojekt

 

Nord

Der Regionsbeauftragte der Region Nord Frank Wuttke hat die Aktivitäten der letzten 10 Monate vorgestellt. Zahlreiche Projekte und Veranstaltung wurden angestoßen.

  • Veranstaltung des „Jazzfrühschoppen“.Eine Kulturelle Veranstalltung, die vom Verein Kultur im Kloster organisiert. BUSPAD nimmt aktiv daran teil, um Mittel für das Energieprojekt zu sammeln. Die Einnahmen aus der Veranstaltung fließen in das Energieprojekt

Für diese Veranstaltung sind viele Werbematerialen angefertigt und gesammelt.

Appell an zahlreiches Erscheinen am 01.08. ab 11:00 Uhr. BUSPAD soll das Publikum zu Spenden animieren. Je mehr Einnahmen, desto besser

  • Entwurf eines neuen Logos! Anfertigen einer Messewand zur Vorstellung von BUSPAD. Das gesamte Werbematerial kann in einem Flycase transportiert werden. Auf Anfrage kann es für andere Zwecke verliehen werden.

  • Entwurf von Flyer: Der Flyer ist zwar nicht vollständig aber kann jederzeit ergänzt und neu gedruckt werden

Nächster Schritt für die Werbung von BUSPAD wäre das Anfertigen einer hochwertigen Broschüre.

Eine Bitte an die Projektgruppen und alle Mitglieder: Powerpoint Vorträge zu jedem Projekt an Frank Wuttke schicken. Dazu so viele Bilder (mindestens 10 Mpixel) wie möglich schicken.

  • Neue Projekte mit Maman Tenga wurden angestoßen

  • Mobile Bibliothek (ein mit Büchern ausgetatteter Bus, der Leserundfahrten veranstaltet)

  • Warmwasser mit solarbetriebene Geräte (

  • Brunnen für eine Biofarm

 

12:35 PAUSE

 

12:48 Bericht aus Süd

Die Hauptaktivitäten im Süden waren:

  • die Organisation des Thementages „Reichtum in Deutschland oder Glück in Burkina Faso“

  • die Abwicklung der Spendenaktion für die Nothilfe im September 2009

Eleonore Diarra übernahm die Koordination der Nothilfe und berichtet später darüber.

Hermann Bayala hat ca. ein Jahr für die Organisation des Thementag vom 03.07.2010 genommen. Diese Veranstaltung ist einzigartig in der Geschichte BUSPADs. Ziele waren:

  • Förderung der interkulturellen Beziehung zwischen Burkinabè und Deutschen

  • Förderung der Partnerschaften zwischen BUSPAD und anderen Institutionen

  • Die Integration der Mitglieder, indem man Ihnen als eine lukrative Möglichkeiten zum Mitmachen bietet.

  • Neue Förderquelle für neue Projekt „Nouna und Bobo“ eroieren.

Die Veranstaltung wird von Inwent, der Stadt München und des evangelischen Hilfsfonds finanziert. Zusätzlich soll der Verkauf der Verpflegung ca. 280€ in die Kasse gespult haben.

Angestrebt ist mindestens eine Nullbilanz. Die Abrechnung und die Evuluierung werden noch gemacht.

 

13:15 Energieprojekt mit Wuttke, Böhler; Ouédraogo, Wambeogo und Yanna

Ziel: familien mit Solaranlage ausstatten. Preisvorstellung ca 225€ womöglich günstiger

Für eine Finanzerung durch das BMZ musste das Projekt mit einem anderen förderwürdigen Projekt kombinieren. Das förderwürdige Projekt ist der Bau einer Schule. Der Antrag für eine Finanzierung durch das BMZ ist gestellt und wird begleitet. Die Baupläne und die Kostenabschätzungen aus Burkina Faso liegen vor.

Kontakt besteht zu zwei Solarfirmen für die Installation, da die Ausbildung des Instandhaltungspersonals zurzeit nicht vom Projektbudget finanziert werden kann.

Risiken

  • Selbstfinanzierung

  • Diebstahl

Werner Böhler ist Angestellter bei einer Solarfirma in Deutschland. Die Firma hat einen südafrikanischen Partner. In diesem Rahmen werden Warmwasserkollektoren zum Selbstkostenpreis in ländlichen gebieten aufgebaut

Lichtprojekt in Uganda: Dörfer mit Solarenergie und eigenfinanziert über Mikrokredite

 

Weitere Risiken

  • Lebendauer der Batterien in Inselanlagen ca. 8 bis 10 Jahre. Das muss bei der Planung berücksichtigt werden und die Finanzierung der Batterien über die 8 Jahre sicher gestellt werden

  • Batterienkosten sind ca. 25% der Gesamtkosten

 

Die vorliegenden Angebote sind zwar teuer im Vergleich zu Deutschland aber seriös.

Empfehlung: Module in Deutschland beschaffen. Batterien vor Ort.

Alternativ: Installateure aus Deutschland und Module teilweise vorOrt anschaffen.

 

13:50 Überschwemmung (Nothilfe)

BUSPAD hat für die Opfer der Überschwimmung vom 01.09.2010 zu einer spontanen Hilfsaktion aufgerufen. Dabei wurden verschiedene Sachspenden im Wert von über 100.000€ gesammelt, die mit Hilfe von GTZ per Container nach Ouagadougou versandt wurde.

Die Spenden waren in verschiedenen Orten in Deutschland verteilt. Die größte Herausforderung war, die Sachspenden an einem Abholort für den Spediteur zu sammeln, da die meisten Sache medizische Gerätschaften oder Betten sind, die sperrig zu transportieren sind. Die Stadt Stuttgart hat dankenswerterweise einen Lagerraum für den Zweck kostenlos zur Verfügung zu stellen. Viele BUSPAD Mitglieder haben durch Engagement das Sammeln und Aufladen der ermöglicht.

Die Koordination bei der Ankunft wurde so excellent gemeistert, dass keine Zollkosten dabei entstanden ist. Die Verteilung vor Ort übernahmen die dynamischen BUSPAD Vertreter.

Das ganze Projekt war zwar aufwändig in der Koordination und kaum schaffbar für einen „kleinen“ Verein wie BUSPAD dennoch is es so erfolgreich verwaltet, dass es allen Beteiligten große Freude bereitet hat.

Charly aus Freiburg hat sich wie so oft auch sehr engagiert für diese Aktion durch körperlichen und auch Einsatz eigener Mittel, dass Eleonore ihn für die Ehrenmitgliedschaft vorgeschlagen hat.

 

15:33 Region West

Die Region West zeichnet sich durch erfolgreiche Integration ihrer Mitglieder aus. In der Tat wurden zwei Treffen in Köln (14.11.2009) und Oberhausen (21.03.2010) innerhalb von vier Monaten organisiert.

Im letzten Treffen haben die Teilnehmer in Gruppen unterteilt, um über die Erreichung der vom Vorstand gesetzten Ziele zu debattieren. Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten mündeten einige Wochen später in konkrete Projekte, die weiterverfolgt werden.

Ein weiteres Highlight ist der Besuch der UPB in der Hochschule Niederrhein Ende Januar 2010.

 

15:39 Abstimmung zur Satzungsänderung

Beantragt und erläutert von Eric Yanna

 

Satzung §

gültige Originalfassung

Änderungsvorschlag (mögliche neue Fassung)

§9, 3

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Notwendige finanzielle Auslagen werden erstattet.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Notwendige finanzielle Auslagen werden erstattet. Tatsächlich getätigte Ausgaben (z. B. für Übernachtung, Fahrkarten, Teilnahmegebü hren)gem. § 27, 670 BGB können erstattet werden. Die Anwendung der Ehrenamtspauschale gem. § 3 Nr. 26 a EStG ist zulässig.

 

 

Einstimmig angenommen!

 

Vorstellung laufender/abgeschlossener Projekte

15:43 Bericht „Santé pour Tous“

 

  • Medikamente aus der Nothilfe Aktion werden versandt! Ouahigouya bekommt die Spende. Dort wegen des Vorhandenseins der Kardiologieabteilung in der dortigen CHR. Kontakt über Dr. Savadogo und das Gesundheitsministerium in Ouaga. Kommunikation zur Abstimmung läuft zäh.

  • Aufklärung über häufig und oft tödliche Krankheiten, die durch Lebensumstellung vermieden werden können. Z.B. Bluthochdruck. Bei der Aufklärung können Blutdruckmessgeräte zu verteilen bzw. verkaufen. Kontaktherstellung läuft bereit.

  • Neue Mitglieder seit Ende 2009

 

15:50 Vorstellung des Projekts: „CEG in Kampoaga“

Bau einer Schule (Sekundarstufe I mit 4 Klassen) in Kampoaga, der ca. 20 km östlich östlich von Tenkodogo liegt. Das Projekt wurde von Herrn Bangre (Dorfchef und Président des vereins ADESK) initiiert und soweit vorbereitet.

Die Baugenehmigung, der Bauplan und der Kostenvoranschlag liegen bereits vor.

Arbeitsgruppe von BUSPAD: Samuel, Amadou, Matthias und Valérie

Der Finanzierungsantrag wird zunächst bei der Eberhart Stiftung gestellt, die Abgabefrist für dieses Jahr ist September.

Vorrausichtliches Ende des Projekts: Dezember 2011.

 

15:55 Hochschulbericht

Ein Gegenbesuch von UPB an der Hochschule Niederrhein fand vom im Frühjahr statt. Bei der Gelegenheit wurde der Partnerschaftsvertrag unterzeichnet.

Die Hochschule Niederrhein spendet der UPB eine Hobelmaschne. BUSPAD wickelt den Transport mit GTZ ab.

Eine Kooperation zwischen UPB und BUSPAD für Aushilfslehrkräfte ist initiert. Die Botschaft vermittelt für nicht BUSPAD Mitglieder.

Tipp: DFG wegen Finanzierung von Professorenaustausch kontaktieren

 

16:16 Action universelle

Eine Prüfung der möglichen Zusammenarbeit ist in Gang. Erster Vorschlag für die Partnerschaft ist die planung und Durchführung eines Mikrokreditprojekts. Frank Wuttke prüft die Machbarkeit.

 

 

16:30 Jugendwerk Bobo

  • Idee in der region entstanden

  • Promotion auf diverse Tagungen (Afrikatag, Thementag, etc)

  • Mädchen werden bevorzugt behandelt

  • Evaluierung des finanziellen Rahmens läuft.

  • Kooperation mit „action sociale“

 

Waisenhaus Nouna

Idee von einem Sozialarbeiter des Ortes. Er hat bereits eine Stiftung gegründet. Grundstück haben sie. Projekt mit Volumen 60.000€ vorgeschlagen. BUSPAD sieht bei dem Volumen noch keine Chance. Verhandlung läuft.

Info: Die Uni Heidelberg hat ein medizinisches Forschungszentrum, wo Profs nahezu jeden Monat hingeschickt werden.

 

16:55 MicroCredit

Aus Zeitmangel wurde das Thema nicht weiter verfolgt. Die Arbeitsgruppe „action universelle“ hat Info gesammelt, die für einen eventuellen Start notwendig sind.

 

17:59 Sicherheit der Bankverbindung

Von unserem Vereinskonto werden immer wieder Gelder von Unbekannten abgebucht. Die Postbank bietet uns keine passende Lösung zur Bekämpfung des Problems.

Bislang wurde ständige (wöchentliche) Kontrolle das Geld immer wieder zurückgeholt. Das kann aber keine Dauerlösung sein. Deshalb soll ein zweistufiges Verfahren zur Absicherung angewandt werden.

  • Zuerst agressiver gegen die Bank vorgehen. z B. durch eine hohe Rechnung für die uns entstehende Aufwände stellen

  • Bei Misserfolg Bankwechsel. Aboubacar Diarra prüft, welche Bank als sichere Alternative in Frage kommt.

18:15 Seifenherstellung für den Frauenverein Pugwisenga

Eric Yanna berichtet von dem Vorhaben zur Errichtung einer Seifenherstellung für den Frauenverein Pugwisenga in der Provinz Koulpélogo.

Bei Verein Pugwisenga werden zwei bis drei Mal pro Monat mit handwerklichen Methoden Seifen hergestellt. Das Ziel dieser Aktivität ist, einen Teil des Eigenbedarfs der Vereinsmitglieder zu decken. Der Rest wird verkauf und dient als Einnahmequelle.

 

Ein Antrag zur Mitfinanzierung ist beim Inwent gestellt und wird begleitet. Wegen der bevorstehenden Fusion von Inwent mit der GTZ liegt noch keine Entscheidung vor. Das Thema wird weiterhin verfolgt.

18:20 Ehrenmitgliedschaft von „Charly“.

Einstimmig angenommen!

Charly hat sich sehr engagiert für die Nothilfeaktion von BUSPAD.

18:20 Sitzungsende

 

Anlagen

  1. Buspad_MV_2010 [xls]

  2. Vorsitz[ppt]

  3. Bilan_Buspad_2010[xls]

  4. Bericht-HN-UPB-MV2010[ppt]

  5. Bericht-RegionWest-MV2010[ppt]

  6. PrésentationBuspadÜberschwemmung [ppt]

  7. REPARER_AFRIQUE_une_bonne_fois_1-fois [pdf]

  8. Anwesendheitsliste_31072010[pdf]

 

 

 

 

 

 

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